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Richtige Ernährung bei Rheuma
Rheuma ist meist sehr schmerzhaft und mit erheblichen Einschränkungen der Beweglichkeit verbunden. Man vermutet, dass jeder zehnte Deutsche davon betroffen ist, die Hälfte davon ist unter 35 Jahre alt. Rheuma ist also in keinster Weise eine typische Seniorenerkrankung. Typische äußerliche Symptome sind Schwellungen, Rötungen und fieberhafte Hitze im betroffenen Gewebe.
Bei der Therapie der rheumatischen Erkrankungen spielt die richtige Ernährung eine große Rolle. Erstes Ziel von übergewichtigen Rheumatikern ist die Gewichtsabnahme. Das schont die Gelenke, die durch die zu vielen Kilos zusätzlich belastet werden. Wichtig sind außerdem regelmäßige Fasten- und Entschlackungskuren, die besonders bei akuten Schüben für Linderung sorgen können.
Die Nahrung sollte viel Obst und Gemüse enthalten und möglichst unbehandelt und schadstoffarm sein. Tierische Fette sind zu reduzieren, da diese bestimmte Fettsäuren besitzen, die Entzündungsprozesse noch verstärken. Sogenannte Omega-3-Fettsäuren aus Fisch und bestimmten Pflanzenölen lindern dagegen erwiesenermaßen die Entzündungs-Erscheinungen. Wichtig ist auch eine ausreichende Versorgung mit Immunstoffen wie Vitamin A, C und E und sekundären Pflanzenstoffen.
Wählen Sie zum Fasten und Entschlacken:
- Entwässernde Tees mit Schachtelhalm, Birkenblättern, Quecke, Goldrute, Löwenzahn, Brennnesselblättern und Holunderblüten
- natriumarmes Mineralwasser, Brottrunk (unterstützt die Entgiftung), Brottrunkschorlen
- kaliumreiche Frucht- und Gemüsesäfte, wie z.B. Orangensaft, Möhrensaft, Rote Bete-Saft, Tomatensaft
- kaliumreiches Gemüse, wie z.B. Spinat, Mangold, Rote Bete, Kohlrabi, Fenchel, Feldsalat, diverse Kohlsorten, Kartoffeln
Bevorzugen Sie omega-3-reiche Nahrungsmittel:
- 2 Portionen Fisch pro Woche (vor allem Hering, Makrele, Lachs, Sardine, Karpfen), eventuell: Omega-3-Fischölkapseln
- Omega-3-Fettsäuren-reiche Pflanzenöle: Raps-Kernöl, Leinöl, Leindotteröl
Vermeiden Sie tierisches Fett:
- maximal 2 Portionen Fleisch pro Woche
- fette Wurstwaren, wie z.B. Leberwurst ganz vermeiden
- wählen Sie anstelle von Butter pflanzliche Öle
- wählen Sie fettreduzierte Milch- und Milchprodukte
Zur Stärkung der Abwehrkräfte wählen Sie:
- probiotische Lebensmittel zur Stärkung von Darmflora und Immunsystem (Brottrunk, frische Sauermilchprodukte)
- viel vitalstoffreiches Obst und Gemüse, z.B. Tomaten, Paprika, Grünkohl, Spinat, Mangold, Honigmelone und Papaya (Obst und Gemüse ist gleichzeitig reich an sekundären Pflanzenstoffen)
- Vitamin-E-reiche Pflanzenöle (wie z.B. Raps-Kernöl, Sojaöl)
Beachten Sie außerdem:
- Alkohol, Zigaretten, Kaffee und Schwarzen Tee einschränken, am besten ganz darauf verzichten
- um Knochenschäden vorbeugen, sind regelmäßige Bewegung und täglich einige Minuten an der Sonne unverzichtbar.
Quelle: Wirths PR

