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Influenza (Grippe) kann lebensgefährlich sein!

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Winterzeit ist Grippezeit. Im letzten Jahr sind in Deutschland über 300.000 Personen an Grippe (Influenza) erkrankt - fast 1.000 Personen sind nachweislich daran gestorben. 
 
Den besten Schutz vor einer Erkrankung bietet die Grippeschutzimpfung. Noch immer nehmen zu wenige Menschen diese Schutzmaßnahme in Anspruch.

Vor allem bei älteren, chronisch kranken und immungeschwächten Patienten, also großen Teilen der Risikogruppen, sind die Impfquoten zu niedrig. Dabei besteht gerade bei dieser Bevölkerungsgruppe eine erhöhte Gefahr einer Erkrankung.

 
Verlauf

Erst läuft die Nase, der Hals schmerzt, Kopf und Glieder tun weh. Einen normalen grippalen Infekt kennt jeder. 

Bei einer „echten“ Grippe, die saisonale Influenza, sind die Symptome ähnlich, die Erkrankung verläuft häufig aber schwerer: 

Schlagartig treten hohes Fieber, heftige Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen auf, lebensbedrohliche Komplikationen wie eine Lungenentzündung sind möglich. 

Nur eine Schutzimpfung hilft!

Dass so viele Menschen an einer Grippe sterben, müsste nicht sein. Denn gegen die Influenzaviren gibt es eine Schutzimpfung. Die Ständige Impfkommission beim Robert Koch-Institut empfiehlt, sich vorzugsweise im Oktober oder November impfen zu lassen, um zu Beginn der Grippe-Welle, die typischerweise erst nach dem Jahreswechsel auftritt, geschützt zu sein. Auch ein späterer Zeitpunkt ist möglich. Nach der Impfung dauert es etwa zwei Wochen, bis der Körper genügend Antikörper produziert hat, um gegen eine Influenzainfektion geschützt zu sein. 

Der Impfstoff ist gut verträglich. Gelegentlich kann es nach einer Impfung zu Rötungen oder einer Schwellung an der Einstichstelle kommen. In seltenen Fällen treten Symptome wie bei einer Erkältung auf, die in der Regel nach ein bis zwei Tagen abklingen. Sie sind ein positives Zeichen dafür, dass der Körper Abwehrkräfte mobilisiert.

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Wer sollte geimpft werden?

Die STIKO empfiehlt die Influenza-Impfung insbesondere für Personen, die bei einer Infektion mit den Grippeviren ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Zu diesen Risikogruppen gehören: 

·      Personen über 60 Jahre 

·      Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit einem Grundleiden (z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder andere Stoffwechselkrankheiten) 

·      Personen mit schweren neurologischen Grundkrankheiten wie Multiple Sklerose 

·      Personen mit einem geschwächten Immunsystem (z.B. HIV) 

·      Schwangere

·      Bewohner von Alters- oder Pflegeheimen 

·      Alle Menschen, die aus beruflichen Gründen viel Kontakt zu anderen Personen haben. Also medizinisches Personal sowie Menschen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr. 

Wenn Sie zu einer der Risikogruppen zählen, übernimmt Ihre Krankenkasse die Kosten für die Impfung.