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Coronavirus (2019-nCoV) Informationen und Empfehlungen

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Das Robert-Koch-Institut hat am 17.03.2020 Deutschland zu einem Hochrisiko-Land hochgestuft.

Wenn Sie aktuell  

  • Fieber,
  • Husten
  • Atembeschwerden,
  • Halsschmerzen und ähnliches

haben,

  • Kontakt zu nachgewiesenen Corona-Infizierten hatten oder
  • sich in einem Risikogebiet aufgehalten

haben

Betreten Sie keine Arztpraxis unangemeldet!

Melden Sie sich unbedingt telefonisch an.

Alternativ rufen Sie den ärztlichen Bereitschaftsdienst an: Telefonnummer: 116 117

Nur so handeln Sie verantwortungsvoll! 
Nur so gefährden Sie andere nicht!

 

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Was können Sie tun, wie können Sie sich schützen?

Es gelten die gleichen Empfehlungen wie bei Influenza oder andere Virus-Infektionen. Krankheitserreger können von Mensch zu Mensch, über die Hände oder gemeinsam benutzte Gegenstände weiterverbreitet werden. Einfache Hygienemaßnahmen tragen im Alltag dazu bei, sich und andere vor ansteckenden Infektionskrankheiten zu schützen.

Daher sind folgende Dinge für alle zu beachten:

  • Händewaschen: Die Hände sind die häufigsten Überträger von ansteckenden Infektionskrankheiten. Regelmäßiges und gründliches Händewaschen schützt! 
  • Husten und Niesen: Beim Husten oder Niesen sollte möglichst kein Speichel oder Nasensekret in die Umgebung versprüht werden. Sich beim Husten oder Niesen die Hand vor den Mund zu halten, wird oft für höflich gehalten. Aus gesundheitlicher Sicht aber ist dies keine sinnvolle Maßnahme: Dabei gelangen Krankheitserreger an die Hände und können anschließend über gemeinsam benutzte Gegenstände oder beim Hände schütteln an andere weitergereicht werden.

Um keine Krankheitserreger weiterzuverbreiten und andere vor Ansteckung zu schützen, sollten Erkrankte die Regeln der sogenannten Husten-Etiquette beachten, die auch beim Niesen gilt:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dies nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel. Wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dies anschließend bei 60°C gewaschen werden. 

Und immer gilt: Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.

  • Toilette  und Bad: Im eigenen Zuhause, in öffentlichen Sanitärräumen unterwegs, am Arbeitsplatz, im Kindergarten oder in der Schule: 

Nach dem Toilettenbesuch können Keime leicht über kleinste Stuhlreste weitergetragen werden. Von den Händen können Erreger beispielsweise an Spültaster, Armaturen oder Türklinken weitergereicht werden und dort abhängig von der Art des Keims, der Beschaffenheit der Oberfläche, der Umgebungstemperatur oder Feuchtigkeit für einige Zeit überleben.

Ein keimfreies Zuhause ist weder möglich noch notwendig. Im privaten Haushalt genügt gründliche Sauberkeit. Diese lässt sich in Bad und Toilette mit einfachen Hygieneregeln erreichen:

  • Handelsübliche Putzmittel reichen im Alltag für die Reinigung aus.  
  • Verwenden Sie für den Sanitärbereich separate Putzlappen. Putzen Sie zuerst das Waschbecken, dann das WC.
  • Auch Türklinken, Lichtschalter und andere Hand-Kontakt-Flächen regelmäßig abwischen. 
  • Lassen Sie nach dem Gebrauch Wischlappen oder Mop immer gut trocknen, denn Bakterien vermehren sich im feuchten Milieu besonders gut.
  • Putzlappen sollten Sie häufig wechseln und bei mindestens 60°C waschen.
  • Händehandtücher sollten personenbezogen genutzt, regelmäßig gewechselt und bei 60°C gewaschen werden.

Im Übrigen sind im privaten Haushalt Desinfektionsmittel in der Regel überflüssig. Ein keimfreies Zuhause ist nicht notwendig und kann auch mit Desinfektionsmitteln nicht erreicht werden.

Desinfektionsmittel enthalten Inhaltsstoffe, die nicht nur den Mikroorganismen, sondern auch Körper und Umwelt schaden können. Zum einen können sie Allergien, Ekzeme oder Vergiftungen auslösen - vor allem auch, wenn sie in falschen Dosierungen verwendet werden. Zum anderen können sie z.B. – wenn sie in großen Mengen in den Abfluss gelangen – auch nützliche Wasserorganismen abtöten. Daher ist immer abzuwägen, ob der Einsatz von Desinfektionsmitteln wirklich geboten ist und ihre Vorteile überwiegen.

In medizinischen Einrichtungen wie zum Beispiel Kliniken, Ambulanzen, Pflegeeinrichtungen, oder auch bei der Lebensmittelherstellung und in Großküchen ist eine Desinfektion dagegen sinnvoll. Hier kann eine mikrobiologische Belastung sehr problematisch sein und die Gesundheit ernsthaft gefährden.